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Designe-Dein-Kleid-Abend

Kleid Design Abend

Der große Kleid-Design-Abend im herbstlichen Tallinn, Estland

Ein regnerischer Herbsttag war es. Etwas grau draußen und die Luft roch nicht mehr süßlich nach Herbst, sondern schon nach Winter. Es soll sogar schneien in den nächsten Tagen! Unglaublich, es ist doch erst Ende Oktober! Ja, so ist der Spätherbst in Estland. Dort bin ich wieder mal nach einer langen Pause zusammen mit dem kleinen Sohn.

Dieser regnerische Herbsttag war ein besonderer Tag für uniqueStyler. Das erste Mal haben wir einen Kleid-Design-Abend in Estland veranstaltet! Ich war aufgeregt wie damals, als ich das erste Mal das selbstgenähte Kleid in der Schule getragen habe. Wie werden die Leute reagieren, wer wird kommen und wie wird mein kleiner Sohn das ganze mitmachen? Fliegen fand er schon mal ganz gut – nur er ist zurzeit etwas anhänglich und will nicht wirklich die Mama loslassen. Ja, so sind die kleinen Jungs….

Um 18.00 Uhr sollte es losgehen. Pünktlichkeit – Fehlanzeige! Hohe Schuhe, gefühlt zwanzig Taschen, eine Babyschale und kein Parkplatz. Was für eine Kombi! Nebenbei erwähnt, ich bin sogar wegen Aufregung die Einbahnstraße in die falsche Richtung gefahren (bitte nicht beim Ordnungsamt melden). Jedoch dies ist nicht das Thema heute, sondern mein Kleid-Design-Abend in Tallinn.

Gläschen Sekt, anstoßen und leckere Waffeln essen. Übrigens kann ich die Lokation Creperie & Pisco in Tallinn nur ausgesprochen loben. Wenn das Essen und die Location stimmen, kann ja nichts schief gehen! So sahen es auch die Gäste. Alle hatten trotz des Wetters gute Laune und tolle Design-Ideen mitgebracht. Nach einer kurzen Präsentation zum Thema „Kleider und Stil“ (wusstet ihr, dass die tollsten Kleider in der Barockzeit üblicherweise 5 kg gewogen haben?), konnten die Damen loslegen. „Vow, die Stoffe sind ja so wunderschön!“, waren die Gäste begeistert. „Eine tolle Gelegenheit die Stoffe tatsächlich anzufassen,“ meinten sie. Ja, tatsächlich, ein Design-Dein-Kleid-Abend ist eine Möglichkeit unsere tollen Stoffe live zu sehen und so verschiedene Kombinationsmöglichkeiten auszuprobieren. Dabei wurden natürlich auch die Maße genommen – so haben alle noch mehr Spaß als alleine zu Hause.

Nach Hause ging ich etwas geschafft aber mit einem sehr glücklichen Lächeln. Ich habe es etwas unterschätzt, wie viel Aufmerksamkeit ein fast-halbes-Jahr alter kleiner Mann braucht! Ja, so ist es mit den Kids, schlafen ist doch für Anfänger! Und so wollte auch der kleine Bursche diese tolle Veranstaltung auf keinen Fall verpassen und blieb die ganze Zeit wach. Die Mama sollte sich nicht nur mit den Kleidern und Frauen beschäftigen. Auf der anderen Seite war es super spannend die Kundinnen nicht nur online zu treffen, sondern wirklich live zu erleben. Übrigens –  gemeinsam überlegen macht viel mehr Spaß und die Kreativität kennt keine Grenzen!

Einen Kleid-Design-Abend gestalten

Ein Kleid-Design-Abend ist eine tolle Alternative zu dem regulären Mädelsabend. Neben leckeren Snacks gibt es jede Menge interessante Informationen zum Thema Kleider, eine Stilberatung und natürlich den gemeinsamen Spaß am Kleiddesignen. Als Highlight erreicht euch wenige Wochen später das tolle Päckchen mit eurem ganz besonderen und einmaligen Kleid. Schreibt uns eine Nachricht und lasst uns einen Termin für einen Kleid-Design-Abend mit Freundinnen vereinbaren. Als Geschenk gibt es einen 25€ Gutschein von uniqueStyler für das neue Kleid der Gastgeberin.

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Das schöne Partykleid, Baby, Kleinkind und Fotoshooting – wie passt das zusammen?

Teil I

Modeblog und Babys?

Oder wie sollte ich den Artikel besser benennen? Ja, eigentlich hatte ich vor, darüber zu schreiben, wie das schöne Kleid entstanden ist, welche Geschichte es hat, zu wem es am besten passt und wie seine Seele aussieht. Aber nein, ich habe mich anderes entschieden! Ich schreibe lieber darüber wie verrückt dieses Fotoshooting gelaufen ist und wie diese tollen Fotos entstanden sind. Das war nämlich ein Fotoshooting mit zwei Mini-Mes und ihren Launen. Sagen wir so, nach dem Fotoshooting habe ich mehrere Tage Brotkrümel gefunden…..einfach überall. Sogar in meinem Bett! Wahrscheinlich ist in mir doch nicht die Prinzessin auf der Erbse verloren gegangen, da ich es geschafft habe in der Nacht die Krümelchen zu ignorieren und weiter zu schlafen. Vielleicht lag es aber einfach daran, dass zwei kleine Kids unheimlich talentiert sind ihre Eltern zu schaffen…. „Neeein, ich will noch ein Haus bauen und dann Eis essen und dann alle meine Spielhasen ins Bett bringen,“ ruft das kleine Mädchen wenn die totmüden Eltern sie in ihr Bett locken wollen. Diese Momente kommen sicherlich einigen von euch sehr bekannt vor.

Aber nun doch zum Fotoshooting….

Verrücktes Fotoshooting

Verrücktes Fotoshooting

Fotoshooting mit zwei Mini Mes

Fotoshooting mit zwei Mini Mes

„Hannah auch aufs Foto,“ ruft das kleine Mädchen, als ich die Studiolampen anmache. „Hannah?“ denke ich kurz und erinnere mich dann, dass gerade alle ihre Puppen Hannah heißen. Also müssen alle Puppen fotografiert werden. „Ok, und dann darf die Mama und du gehst schön spielen?“ versuche ich schnell die Situation zu lösen um so doch meine Fotos zu bekommen. Also waren die ersten Models des heutigen Shootings die….Hannahs, alle Hannahs. Als danach die Hannahs keine Lust mehr hatten verschwand das kleine Mädchen in ihrem Zimmer. Ich konnte kurz durchatmen und die passenden Stiefeletten für das Kleid aussuchen (die sind toll, oder?) und habe mich auf die Fotos gefreut, als sie mit ihrem Puppenwagen zurück kam. „Die Hannahs haben schon Fotos gemacht…“ wollte ich gerade sagen, als ich merkte, dass der Puppenwagen voll mit Spielhasen war. „Hasi auch – Hasi auch!“ war das kleine Mädchen zielsicher. „Ok“, dachte ich und so wurden schnell die Hasis fotografiert. „Wer hat unserem Kind so viele Spielzeuge besorgt?“ ging mir durch den Kopf. Nach dem Hasi-Fotoshooting war ich endlich so weit, das leuchtende Tellerrock Kleid konnte fotografiert werden. Ich trug noch mal den Lippenstift auf und übte vorm Spiegel das „Fotoshooting-Lächeln“ als ich plötzlich aus dem Nebenzimmer ein „uuuääääää“ hörte. „Bitte lass das das Nachbarskind sein,“ murmelte ich leise und ging schauen ob unser kleiner Junge tatsächlich schon wach war. „Mama, ich will essen, bitte schnell und viiieeel,“ schien er zu rufen. So bestimmerisch können kleine drei Monate alte Männer sein!

Und natürlich müssen ihre Wünsche tatsächlich jetzt und gleich erfüllt werden. Als dann der kleine Junge satt war, merkte ich, dass das kleine Mädchen auch Hunger bekommen hat. Jedenfalls hatte sie (und ihre Badeenten) eine komplette Festmahlzeit mit einer Tüte Toastbrot (das ist übrigens auch die Erklärung wie das Brot im Bett gelandet ist). Wenigstens war eine von zweien beschäftigt. Der kleine Mann hat sich mit seiner Mama beschäftigt und Schnuller-Weitwurf praktiziert. Trotz der außergewöhnlichen Umstände haben wir tolle Fotos bekommen.

Cocktailkleid

Cocktailkleid

Wie ihr seht, war das „ein ganz normales“ Fotoshooting. Die Fotos sind schön und noch schöner das Kleid! Ein perfektes Kleid für den Spätsommer und den Herbst, darüber mehr im Part II der Geschichte.

Partykleid

Partykleid

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Paisley dress designen: Bio-Tofu-Korn-Bio-Sandwich und das perfekte Bürokleid

Dünn, luftig und passt perfekt. Genau so würde ich mein neues Kleid beschreiben, also mein neues Designed By Me Kleid. Ich habe mir lange schon ein Kleid gewünscht, welches perfekt zu Leggings aber auch als Office-Outfit passt. Obwohl als working-in-homeoffice-mom brauche ich nicht so oft hohe Schuhe und schicke Kleider zu tragen, leider. Als Material ist das Kleid aus unserem Paisley Stoff. Der wirkt sehr edel und ist leicht zu pflegen. Da ich nach der Schwangerschaft noch nicht 100% mit meinem Bauch zufrieden bin habe ich beim Messen an der Taille ein paar cm extra angegeben und voila – das Kleid sitzt perfekt und betont nicht den ich-habe-vor-drei-Monaten-ein-Baby-bekommen-Bauch. Also mein Geheimtipp – die Kleider werden genau nach euren Maßen angefertigt und wenn ihr ein sehr enges Kleid haben wollt, dann etwas enger messen und wenn der Stoff mehr fallen soll, dann etwas lockerer messen. Bitte achtet jedoch darauf, dass ihr nie beim sitzen messt (probiert es mal aus – denn da kommen immer ein paar cm dazu).

Wir hatten ja letzte Woche eine kurze Kleidergeschichte geschrieben. Auch dieses Kleid hat eine Geschichte und die kenne ich ganz besonderes gut – ist ja schließlich designed by me!

Es war einmal…ach nein, nicht alle Geschichten fangen so an! Also noch mal von vorne!Dieses tolle Paisley-Kleid wohnte in einer Großstadt. Es war sehr sportlich und mochte es morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Es arbeitete in einem Büro in einem großen Haus mit einem Aufzug. Den Aufzug benutzte es aber nie – viel zu große Verschwendung, fand es. In den Mittagspausen ging es fast immer zum Bio-Imbiss in das Nachbarhaus. Es schätzte die gute Qualität und achtete sehr auf die Inhaltsstoffe. Alles musste perfekt passen. Die Kollegen nannten es sogar die Perfektionistin! Es musste immer alles nach einem genauen Plan laufen. Und das Paisley-Kleid war stolz darauf, alles immer genau geregelt zu haben. Eines Tages als das Kleid wieder, wie jeden Tag, die Treppe runder ging um ihr tägliches Bio-Tofu-Korn-Bio-Sandwich zu holen, passierte etwas, was das Leben des Paisley-Kleides komplett ändern sollte. Die Treppe war gesperrt! „Na, das fängt ja toll an. Nun muss ich tatsächlich den Aufzug nehmen,“ murmelte das schöne Kleid leise. Als es wieder im Büro war, fühlte es sich plötzlich  ungewohnt an. „Irgendetwas stimmt nicht, dachte das Kleid und ging zum Spiegel. Und tatsächlich! Es hatte auf einmal Taschen – zwei kleine praktische Taschen in denen sich kleine Sachen und Dinge verstecken lassen! „Ich bin jetzt komplett anders, ich bin nicht mehr das Büro-Kleid in der Großstadt!“ stellte es fest. Und so war es, aus einem Bürokleid wurde ein  Stadtbummel-Büro-Gartenparty-Kinderzeit-Kleid. So entscheidend können diese kleinen Taschen ein Bürokleid ändern. Die sind praktisch und fallen auf den ersten Blick gar nicht auf. Und so wurde aus einem perfekten Hochhaus Bürokleid ein Kleid, welches viel mehr konnte als perfekt ins Büro zu gehen und Bio-Tofu-Korn-Bio-Sandwich zu essen.

Ich bin mir sicher, dass eure Geschichten zu diesem Kleid ganz anderes und spannend sind. Dieses Kleid kann in den verschiedensten Varianten designet werden. Hier eine kurze Übersicht, wie mein neues Kleid entstanden ist.

Das perfekte Kleid für viele Anlässe designen

Als Ausschnitt habe ich mich für U-Boot entschieden. Dieser Schnitt ist sehr klassisch und passt sowohl fürs Büro wie auch zu einem Stadtbummel. Außerdem… da der Paisley-Stoff gut zum Herbst passt, sollte der Ausschnitt nicht zu offen sein.

U-Boot Ausschnitt

U-Boot Ausschnitt

Dreiviertel Ärmel sind meine absoluten Lieblinge! Die kann ich perfekt  im Sommer aber auch zu allen Jahreszeiten tragen und das Kleid sollte ja ein Allrounder werden. Schwarze Streifen an den Ärmeln geben dem Kleid eine tolle persönliche Note.  Für den Herbst würde das Kleid übrigens auch mit langen Ärmeln sehr gut aussehen. Oder wer eher etwas Lässiges für den Sommer möchte, dem empfehle ich den Streifen nicht aus schwarzem sondern zum Beispiel aus weißem Stoff zu nehmen (als Geheimtipp – auch Dark Orange sieht sehr toll aus und passt super dazu).

Dark Orange passt auch super!

Dark Orange passt auch super!

Das wichtigste bei einem Kleid ist die Länge. Ein Minikleid passt nicht immer ins Büro und ist für kältere Tage auch bisschen unpraktisch (allerdings für den Sommer ein must-have)…. oder doch mit langen Stiefeln? So habe ich mich für den klassischen bis-zum-Knie-Schnitt entschieden. Allerdings für diesen Herbst wäre auch eine etwas längere Variante eine coole Auswahl!

Auch lange Ärmel passen perfekt

Auch lange Ärmel passen perfekt

Bei diesem Kleid habe ich mich für einem Mittelstreifen entschieden. Der schwarze Mittelstreifen macht die Taille schlank und so wirkt das komplette Kleid ganz anderes.

Stoff entscheidet alles! Paisley besteht aus 100% viskose. Da es nicht sehr elastisch ist, empfehle ich bei dem Stoff lieber ein paar cm mehr zu messen als zu eng. Er fällt schön und kann sowohl mit oder auch ohne Futterstoff verwendet werden. Ich habe mich für Futterstoff entschieden. Durch Futterstoff wirkt ein Kleid hochfertiger und passt besser fürs Büro oder in die Abendgarderobe (und natürlich auch fürs Home-office).

Voila...das Paisley Kleid ist fertig!

Voila…das Paisley Kleid ist fertig!

Als letztes, vergesst nicht die Taschen! Die sind so toll, da diese nicht sichtbar sind, aber auf der anderen Seite super praktisch. So muss nie wieder das verlorene Taschentuch in der Höhle der Handtasche gesucht werden (das Problem kennt sicherlich jeder).

Paisley Kleid mit Taschen

Paisley Kleid mit Taschen

Das war die spannende Lebensgeschichte des Paisley-Kleides. Ich werde mit meinem neuen Kleid sicherlich viele tolle Erlebnisse haben und euch wünschen wir viel Spaß beim Designen! Lasst und wissen welche Geschichten euch eure Kleider erzählen!

PS! Hier geht es zum Kleid

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Online Kleidung kaufen – virtuelles Käffchen in der virtuellen Welt, ist das die Zukunft?

Die Statistiken zeigen, dass im Jahr 2015 der absolute Verkaufsschlager im Onlinehandel unsere Kleidung war. Einen interessanten Beitrag dazu gibt es übrigens hier zu sehen. Doch warum immer noch mehr Kleidung im Einzelhandel verkauft als online? Mit diesem Thema wollen wir uns heute in unserem Blog beschäftigen.

Statistiken von 2015 zeigen deutlich, dass etwa 41% der Bekleidungsartikel online verkauft wurden. Das ist immer noch etwas weniger als im traditionellen Einzelhandel, wobei die Auswahl logischerweise größer über Online ist.  Sicherlich spielen viele Gründe eine Rolle – als erstes wissen die Käufer nicht so richtig aus welchem Material die Sachen gemacht sind, ob sie wirklich so gut sitzen wie auf dem Foto oder ob man tatsächlich die passende Größe bestellt hat. Tolle Beschreibungen können nicht das Anfassen ersetzen.  „Sie können die Wahre kostenlos zurückschicken“, ist das Hauptargument von vielen großen Onlineshops. Tatsächlich, das ist alles leicht gemacht worden, aber nicht immer überzeugt diese Begründung. Außerdem ist es auch sehr enttäuschend, sich auf die Bestellung zu freuen und dann feststellen zu müssen, dass das Bestellte doch nicht das richtige ist. Wer kennt dann nicht das Gefühl mehrere Sachen bestellt zu haben und dann doch alles zurückschicken zu müssen.

Was wären dann die Alternativen? Wie wäre es mit einem Online-Fitting-Room? Es gibt einige Startups aus diversen Ländern, die diese Idee mehr oder weniger umgesetzt haben. Bei einigen dieser Startups müssen die Kunden sich erst von jeder Seite fotografieren und bei den anderen müssen die Hersteller (oder Verkäufer) die Produkte mit aufwändigen Techniken  abbilden. Doch irgendwie ist es alles noch zu kostspielig und hat bis jetzt die großen Onlineshops und Kunden nicht überzeugt. Leider ist die heutige technische Entwicklung doch noch nicht so weit, dass man durch den Rechner real die Onlineshops besuchen und vor Ort die Produkte anfassen könnte. Obwohl, genau so wird wahrscheinlich die Zukunft sein – 3D Brille auf und in der virtuellen Welt shoppen gehen. Dabei durch virtuelle Parks spazieren, virtuelle Hunde streicheln und virtuellen Kaffee trinken. Ok, nicht gleich übertreiben! Lasst uns das letztere doch in der realen Welt tun, schmeckt sicherlich viel besser.

Wir haben uns in unserem alternativen Onlineshop auf uniqueStyler.de oder besser gesagt in dem Stylestudio für eine andere virtuelle Shoppingalternative entschieden. Bei uns wird es heißen „gemütlich Kaffee trinken und dabei virtuell Kleidung designen“. Ihr solltet dafür nur die eignen Masse so genau wie möglich kennen und ein Produkt „wie angegossen“ kann bestellt werden.

Wir freuen uns sehr auf alle, die einen anderen Weg in dem Onlinemodegeschäft suchen. Auf uniqueStyler könnt ihr euer neues Lieblingskleid ganz individuell designen (und dabei natürlich den echten Kaffee genießen). Viel Spaß!

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Eine kleine Nähwerkstatt für die bezaubernde Mode von uniqueStyler und 365 Tage schlechtes Skiwetter

In diesem Blogbeitrag möchten wir gern das „Zuhause“ unserer  Produkte, also unser Nähwerkstatt, vorstellen.

Es wird öfter vermutet, dass wir entweder in China, in der Türkei oder irgendwo im warmen Thailand unsere Kleidung anfertigen lassen. Klar, es ist kostengünstiger in diesen Ländern herzustellen als in Europa, aber unser Ziel ist es nicht möglichst billig zu nähen sondern in sehr guter Qualität.  Bei der Produktion so weit weg ist es wesentlich schwieriger den Überblick zu behalten, damit die Ware möglichst nachhaltig, fair und qualitativ hochwertig produziert wird. Wenn man einen Schnitt anpassen möchte oder andere wichtige Änderungen vornehmen will, soll es ja nicht über 100 Leute laufen. Dieses und viele weitere Argumente, unter anderem auch die Tatsache dass die Lieferung aus Asien gerne mal vier Monate dauern kann, haben uns überzeugt,  die Produktion so nah wie möglich zu organisieren.

Den letzten Sommer (die Leserinnen aus Deutschland erinnern sich sicherlich an die Hitzerekorde 2015) haben wir in Estland am Meer verbracht und neidisch die deutschen Wetternachrichten im Internet geschaut. Es gibt ja nicht ohne Grund den Spruch, dass in dem kleinen Land im Norden Europas 365 Tage schlechtes Skiwetter herrscht! Da blieb uns nicht viel mehr übrig, als die gemeinsame Elternzeit am Rechner mit unserem „Baby“ uniqueStyler (keine Sorger unsere kleine Tochter kam da nicht zu kurz) zu verbringen, dabei jedoch ständig das Fenster im Blick zu haben, so dass wir doch die regenarmen Momente an der Ostsee verbringen konnten.

In dieser Zeit ist uns bewusst geworden, dass wir genau hier die uniqueStyler Produkte nähen lassen wollen. Estland ist ein kleines Land, in dem die Wege sehr kurz sind und rasch sind wir mit den Leuten in Kontakt gekommen. Die Arbeitsmoral im Land ist sehr hoch, es wird nicht viel geredet sondern angepackt und die Menschen sind leicht von neuen digitalen Lösungen zu begeistern. Es ist ja auch kein Wunder in einem Land, in dem schon mehr als zehn Jahre  online gewählt werden kann! Also, ein perfektes „Zuhause“ für das IT und Mode Baby uniqueStyler.

Nun sind wir ganz stolz eine kleine Nähwerkstatt im Süden des Landes gefunden zu haben. Genau dort werden alle unsere Produkte als uniqueStyler Einzelstücke produziert. Schaut in unserem styleStudio vorbei und lasst euch inspiereren….

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Mode und Stil – Mode oder Stil

Sind die Begriffe „Mode“ und „Stil“ Synonyme oder haben völlig gegensätzliche Bedeutungen? Kann man gleichzeitig „Stil haben“ und „in Mode“ sein? Welche Alternativen gibt es, wenn man Kleidung „im eigenen Stil“ haben möchte?

„Schätzchen, du hast richtig Stil!“, sagt eine Freundin zur anderen bei einer Tasse Cappuccino als sie sich vom anstrengenden Samstags Stadtbummel erholen. „Danke, Süße, dieses Outfit ist eigentlich schon mindestens hundert Jahre alt, aber ich liebe es und meine 7 kg extra werden schön verdeckt“, erwidert die andere Dame und bestellt sich noch ein Stück Zitronentorte, natürlich mit extra Sahne und extra Kalorien. Ihr Outfit sieht nicht so aus wie die Kleidung der aktuellen Kollektion von Spitzendesignern. Trotzdem schauen viele Passanten zurück wenn sie mit ihrem schnellen und selbstbewussten Schritt durch die Fußgängerzone eilt. „Diese Frau hat richtig Stil“, geht es vielen durch den Kopf. Man merkt, sie fühlt sich wohl in ihrer Haut. Sie wirkt selbstsicher, eine richtige Power-Frau. Sie trägt Kleidung, die zu ihr passt.

„Stil haben“ heißt nicht zwangsläufig dem neusten Trends hinterherzurennen. Stil können auch die Damen, die ihren zweiten Lebensfrühling genießen und ihre Kleidung während der Hochzeitsreise mit Ehemann Nummer Zwei kauften, haben. Die, die sich die Modefotos auf Pinterest noch nie angeschaut haben. Stil ist etwas, was zu uns gehört wie andere persönliche Eigenschaften.  Jeder von uns hat seinen eigenen Stil, er entwickelt sich mit den Jahren. Das ist wie Vorliebe zum guten Essen oder Hobbies, die uns durch das Leben begleiten. Mode ist etwas was kommt und geht. Vieles nimmt man mit und bei vielen schaut man einfach mit erstauntem Blick zu.

Nicht immer ist es leicht die Kleidung zum eigenen Stil zu finden. Vor allem, nicht jede Frau möchte unbedingt „Mode von der Stange“ kaufen. Doch was gibt es für Alternativen?

  • Second hand shops: mittlerweile nicht wirklich sehr beliebt aber genau dort kann man manchmal richtig tolle Kleidungsstücke finden. Mit ein bisschen Kreativität können sie persönlich angepasst werden. Nachteil hier ist, dass es sehr zeitaufwändig sein kann und nicht jede Shoppingtour bringt Erfolg. Auch ist es nicht jedermans Sache durch die Kleider von anderen zu wühlen. Auf der anderen Seite – nachhaltiger geht es nicht!
  • Kleine (neue) Modelabels: nicht immer muss Designermode unbezahlbar sein! Zum Beispiel bieten Designer, die noch ganz am Anfang stehen, ihre Designs zu Preisen an, die durchaus bezahlbar sind. Allerdings ist hier auch die Auswahl begrenzt und den Stil des Designers muss man natürlich mögen.
  • Zum Schneider gehen: tolle alternative wenn man konkrete Ideen und ausreichend Geld hat. Klar, da gibt es auch günstigere Möglichkeiten wie zum Beispiel im Ausland (in Thailand oder allgemein Asien) die Kleidung vor Ort nähen lassen. Dafür muss man aber die lange Reise erst einmal machen, von daher lohnt sich so etwas eher wenn man sowieso schon im dort im Urlaub ist.
  • Selbst nähen: eine der kostengünstigsten Alternativen. Allerdings, was ist wenn meine Nähmaschine alle Nähte ungerade näht?

Diese Problematik ist auch uns aufgefallen und es war einer der Gründe warum  wir uniqueStyler gegründet haben. So kann jeder  selbst auf uniquestyler.de die Outfits im eigenen Stil selbst designen. Auch wenn man keine konkrete Vorstellung hat, sondern sich einfach ausprobieren möchte.  Meine Lieben, nur noch etwas warten und schon bald könnt ihr viele interessante Kleidungsstücke, genauso wie ihr es wollt, bei uns bestellen. Wie das so in etwa aussieht, haben wir in einem kurzen Video zusammengefasst:

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Fair Trade in der Modewelt

Was ist eigentlich Fair Trade und warum wird diese Art der Produktion immer wichtiger in der Modewelt? Und was haben wir überhaupt damit zu tun?

„Fair trade“ ist ein Siegel, was sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiter ausverbreitet hat. Es scheint sich zu lohnen fair zu produzieren. Auch die Kunden achten immer mehr darauf, wo die Ware hergestellt ist. In der Textilindustrie ist es allerdings häufig nicht so leicht Produkte zu finden, die tatsächlich nicht in den typischen „Lohndumping Ländern“ hergestellt werden. Egal ob es sich um das Baumwolle T-Shirt oder den Maßanzug aus dem Internet handelt. Wer wirklich fair kaufen möchte, geht lieber zu kleinen Boutiquen und kauft dort mit der guten Hoffnung, dass die Ware tatsächlich komplett zum Beispiel in Italien hergestellt wird. Uns ist es öfter aufgefallen, dass die schönen Produkte, die so typisch „made in EU“ aussehen, fast ausschließlich doch hinter dem Label „Made for company XY“ einen kleingedruckten „made in China“ haben. Natürlich heißt es nicht automatisch, dass die Produkte nicht fair hergestellt werden könnten. Hier darf man aber auf der anderen Seite auch nicht vergessen, dass es manchmal besser ist für die Arbeiterinnen (es sind ja meistens Frauen) in den Nähfabriken in Indien oder Bangladesch diese Arbeit zu haben als gar keine…

Als Alternative gibt es immer mehr kleine und mittlere Labels, die unter dem Motto „upcycling“ produzieren. Ein Beispiel hierfür ist die estnische Designerin Reet Aus, die ihre Kollektionen unter fairen Bedinungen in Bangladesch produziert. Außerdem benutzt sie für die Produktion ihrer Outfits Materialien, die aus der Massenproduktion übrig bleiben. Ein sehr toller Ansatz, finden wir, da es angeblich etwa 80% der Stoffe sonst als Abfall im Müll landen!

Manchmal hätte man jedoch gern Dinge, die keine Reise um den ganzen Planeten gemacht und eine persönliche Note haben. In der Modewelt ist es nicht immer so leicht ohne ausführliche Recherche die richtige Entscheidung zu treffen. Wie fair die Arbeitsbedingungen in den Nähfabriken in der Ukraine oder Weißrussland, wo mittlerweile einige deutsche Labels produzieren, sind, ist nicht so leicht für Außenstehende einzuschätzen. Auf der anderen Seite, kann ich aus persönlichen Erfahrungen sagen, an Orten, wo in den 90er Jahren große Nähfabriken standen, waren die Arbeitsplätze und Chancen für die Jugend gesichert.

Diese ganzen Gegensetze und auch Trends in der Modewelt, haben uns auf die Idee gebracht, eine eigene Alternative anzubieten und so selbst den Schritt in das harte Modegeschäftsleben zu wagen. Fair zu produzieren ist eine der wichtigsten Grundgedanken hinter uniqueStyler.de.  Von wem und wie wird die Ware tatschlich produziert? Deshalb freuen wir uns, so tolle Partner in Estland gefunden zu haben! Wir können tatsächlich sagen, dass unsere Produkte, die man übrigens selbst designen kann, unter fairen Bedingungen hergestellt werden. Bald gibt es dazu einen Blogartikel, in dem wir euch berichten wie die Produktion bei uns abläuft und wie unsere Nähwerkstatt in der unberührten Natur Nordeuropas aussieht. Mit den Stoffen von renommierten Herstellern in Europa können wir nun das Beste vom Besten anbieten.

Übrigens, es sind nur noch wenige Wochen und unser styleStudio für alle geöffnet ist! Fair shoppen und dabei noch seine eigenen Designs herstellen!

uniqueStyler Atelier

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99096 Erfurt

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